Maine-Coon-Katzen

Maine Coon Katzen

Die Main Coon Katze ist eine sehr schöne und anhängliche Halblanghaarkatze. Sie hat Liebhaber auf der ganzen Welt. Ursprünglich stammt sie aus dem Nordosten der USA, wie dar Name es bereits sagt, aus dem Bundesstaat Maine (Neu-England). Über die zoologische Herkunft der Maine-Coon-Katzen gibt es viele verschiedene Geschichten und Spekulationen. Einige beziehen sich auf die Seefahrt und andere sprechen von einer Kreuzung zwischen Hauskatze und Waschbär. So ganz genau wird sich die Herkunft der Main-Coon-Katze wohl nie bestimmen lassen, aber am wahrscheinlichsten ist, dass sich die Maine- Coon- Katze aus verschiedenen Rassen entwickelt hat. In erster Linie waren es normale Hauskatzen sowie Katzen, die Einwanderer während der Besiedlung mitgebracht haben. Russische Katzen bzw. Russische Steppenkatzen und eine besondere Rasse aus den Pyrenäen die French Domestic kommen dafür in Frage.

In puncto Ernährung empfiehlt sich bei einer Maine-Coon hochwertiges Katzenfutter. Wie bei allen anderen Arten auch sollte dieses einen ausreichenden Fleischanteil haben und möglichst frei von chemischen Zusatzstoffen sein. Welche Art von Fleisch und Geschmacksrichtung am geeignetsten ist hängt von den Vorlieben Ihrer Katze ab. Im Großhandel für Tierfutter finden Sie eine entsprechende Auswahl an Katzennahrung für große Rassen wie die Maine Coon.

Die Maine-Coon wurde das erste mal namentlich in dem 1903 erschienenen Buch „The book of the cat“ erwähnt. Dieses handelt über einen schwarz-weißen Kater Namens „Kapitän Jenks“, der seit 1861 bei einer Mrs. F.R. Pierce gelebt hat und schon im Rahmen von Jahrmärkten und Viehmärkten ausgestellt worden ist. Als Ratten- und Mäusefänger war die Maine-Coon sehr bei den Farmern beliebt, schon allein weil sie sich immer selbst versorgen konnte. Um im harten und rauen Klima Nordamerikas zu überleben, entwickelte die Main-Coon Eigenschaften, die sie zu einer kräftigen und robusten Katze machten. Dazu gehört ihr glänzendes Fell, das schwer und wasserwabweisend ist, gleichzeitig aber sehr weich und pflegearm. Am Hals, Bauch und an den Hinterbeinen ist es, um sich vor Schnee und Feuchtigkeit zu schützen, länger. Im Nackenbereich und am Rücken ist das Fell dafür kürzer damit es sich nicht im dichten Unterholz verfängt. Mit dem langen und buschigen Schwanz, kann sich die Maine-Coon noch zusätzlich im Winter zudecken.

Lange Beine mit extrem großen und runden Füßen haben sich an schneereiche Regionen angepasst. Die Unterseite der Füße sind mit Fellbüscheln besetzt und diese haben die Funktionen von „Schneeschuhen“.Selbst die großen, weit auseinander stehenden Ohren sind stärker mit Fell besetzt als bei anderen Katzen. Innen und an den Spitzen der Ohren gibt es kräftigen Haarwuchs. Zu den Überlebensmerkmalen gehören auch die großen und leicht schräg stehenden Augen. Beide Sinnesorgane sind so deutlich ausgeprägt um Hör- und Gesichtsfeld zu erweitern und als Jäger erfolgreich zu sein. Maine-Coon sind große muskulöse Katzen, sie können schon von der Nasen- bis zur Schwanzspitze 1,20 m lang sein und männliche Tiere können ein Gewicht zwischen 5,5 kg bis 9 kg haben. Weibliche Tiere bringen zwischen 4,0 bis 6,5 kg auf die Waage. Ihr Körpergewicht haben die Maine-Coon meistens mit 1 Jahr erreicht, aber das gesamte Wachstum  dauert ca. 3 Jahre, dabei ändert sich aber nur noch die Körperform. Ein Merkmal, das so gar nicht typisch für die große, kräftige Katze ist, ist die Stimme. Die Maine-Coon gibt nämlich nur ein taubenähnliches Gurren oder Trillern als Laute von sich. Und sollte sie doch einmal maunzen, so wird das dünne Stimmchen keinesfalls ihrem imposanten Äußeren gerecht.

Wer die Maine-Coon nach dem Äußeren beurteilt, denkt man hat es mit einer Wildkatze zu tun, aber sie ist ein sehr liebenswürdiges und geselliges Tier, das viel menschliche Zuwendung  braucht.

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